Publication 7717

Prangel M. (1993) Zwischen Dekonstruktionismus und Konstruktivismus. [Between deconstructionism and constructivism] In: de Berg H. & Prangel M. (eds.) Kommunikation und Differenz: Systemtheoretische Ansätze in der Literatur- und Kunstwissenschaft. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden: 9–31.
Zwischen den theoretischen Positionen von Dekonstruktionismus und Konstruktivismus, besser noch: jenseits von beiden, beginnt sich seit einiger Zeit ein systemtheoretisch begründetes Konzept von Textverstehen (und Historiographie) abzuzeichnen. Es zielt auf die originäre historische Kommunikationssituation von Texten, auf die Sichtbarmachung ihres kommunikativen Einsatzes durch kontextuelle Differenzmarkierung als einzig objektivierbarer Möglichkeit von Bedeutungseruierung. Der vorliegende knappe Beitrag will dieses Konzept zunächst in der aktuellen literaturwissenschaftlichen Diskussion um das Problem der Interpretation global situieren (I) und in seinen zur Zeit sichtbaren Umrissen skizzieren (II). Da es nicht ausbleiben kann, daß dieses, wie jedes, neue Konzept einer erheblichen Anzahl von Zweifeln, Fragen und Mißverständnissen hinsichtlich seiner gedanklichen Konsistenz, Anwendbarkeit und Folgen ausgesetzt ist, sollen schließlich einige der Hauptangriffspunkte zur Brust genommen und, sozusagen im selbstreflexiven Diskurs, explizit diskutiert werden (III).
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