Publication 6462

Hungerige H. & Hillebrandt A. (1997) Überlegungen zu einer konstruktivistischen Methodologie. Journal für Psychologie 5(2): 3–20. Fulltext at https://cepa.info/6462
Innerhalb des konstruktivistischen Diskurses steht kein spezifischer Methodenkanon zur Verfügung. Gemäß postmoderner “Tradition” werden unterschiedliche Einzelmethoden zu einer Patchwork-Methodik zusammengestellt und erfahren zumeist ergänzend eine konstruktivistische Einbettung und Interpretation. Unserer Auffassung nach sind es jedoch nicht scheinbar beobachterunabhängige strukturelle Merkmale oder Eigenschaften einer Methode, welche diese als “konstruktivistisch” oder “nicht-konstruktivistisch” ausweisen. Vielmehr sollte die Art ihrer Verwendung im konkreten Forschungsprozeß als Maßstab zur Beurteilung dienen. Anknüpfend an drei ausgewählte methodologisehe Ansätze werden fünf Kriterien expliziert, denen unserer Ansicht nach eine konstruktivistische Methodologie genügen sollte. Diese Kriterien stecken jedoch keinen Plan allgemein verbindlicher Forschungswege ab, sondern sind als Wegweiser zu verstehen, die uns und anderen zur Orientierung dienen sollen.

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